Über den Mehrspieler

ZUM BESSEREN SPIELVERSTÄNDNIS

Realismus und der Respekt vor den Soldaten war immer ein Grundsatz der Medal of Honor-Serie. Dieses Prinzip liegt insbesondere auch unserem neuen Titel zugrunde. Unser diesjähriges Spiel, dessen Handlung in Afghanistan angesiedelt ist, ist eine Hommage an die Soldaten der Gegenwart. Viele Veteranen haben beratend an seiner Entwicklung mitgewirkt. Klicke hier, um sie dir anzusehen. Einige dieser Tier-1-Agenten haben zusätzlich auch an der Video-Serie "Tier 1 Interview Series" teilgenommen, in der sie ihre einzigartigen Erlebnisse direkt mit dir teilen. Dank der Zusammenarbeit mit diesen Tier-1-Agenten konnten wir ein Spiel entwickeln, das über größtmöglichen Realismus verfügt.

Medal of Honor bietet eine kompakte Einzelspielerkampagne, in der du die Einsätze von US-Soldaten am aktuellen Kriegsschauplatz Afghanistan leitest. Das Multiplayer-Spiel spielt an derselben Front, aber diesmal befinden sich beide Kriegsparteien unter menschlicher Kontrolle. Multiplayer-Kämpfe sind ein altbekanntes, weit verbreitetes und beliebtes Feature von Videospielen. Die Dynamik des Multiplayer-Modus' verlangt, dass die teilnehmenden Teams in die Haut von Kämpfern beider Seiten schlüpfen. Ein Team spielt die Guten; das andere die Bösen. Im Multiplayer-Modus von Medal of Honor nehmen die Spieler die Rollen amerikanischer Soldaten und ihrer aufständischen Gegner an. Viele beliebte Videospiele zeichnen sich dadurch aus, dass man auch in die Rolle des Gegners schlüpfen kann.

Wir möchten betonen, dass wir tiefes Mitgefühl und Respekt für die in Afghanistan gefallenen und verwundeten Soldaten und jene Menschen empfinden, die dort Familienangehörige verloren haben. Angefangen bei den Höhlenmalereien, über die Ilias, bis hin zu Filmen wie "Der Soldat James Ryan" oder "Tödliches Kommando – The Hurt Locker", erzählt jede Generation ihre Kriegsgeschichten mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln. Medal of Honor ist eine Soldatengeschichte, die uns von Tier-1-Agenten erzählt wurde, die in Afghanistan gekämpft haben. Dies sind ihre Erlebnisse.

Foren

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FAQ

  • Worum geht es beim MOH-Multiplayer?
  • Über wie viele Modi wird das Spiel verfügen?
  • Wie viele Waffen gibt es im Spiel und welche Modifikationsmöglichkeiten habe ich?
  • Wie viele Spieler können am Multiplayer-Modus teilnehmen?
  • Liegen den Karten echte Orte zugrunde?
  • Man kann im Spiel Al Qaida spielen und amerikanische Soldaten töten. Was glaubt ihr, wie die Reaktion der Spieler darauf ausfallen wird?
  • Wo kann ich mehr erfahren?

Worum geht es beim MOH-Multiplayer?

Beim Medal of Honor-Multiplayer-Modus geht es einzig und allein um realistische, intensive Action, bei der du dein ganzes Können unter Beweis stellen musst.

Waffen

Zustäzlich nutzbare Waffen sind die standardmäßig Objekte wie Pistolen, Granaten, Granatwerfer, AT, C4, Messer, Hand- und Rauchgranaten.

Modi

Combat Mission

Im Kampfeinsatz versuchen die Koalitionstruppen fünf aufeinander folgende Ziele zu erreichen, während die Aufständischen alles tun, um sie daran zu hindern.

Team Assault

Team-Sturmlauf ist ein Team-Deathmatch, in dem beide Seiten versuchen, eine bestimmte Punktzahl zu erreichen.

TIER1 Interview Serie

Innerhalb der Spezialkräfte der US-Armee gibt es eine Elitetruppe handverlesener Soldaten, die nur mit den gefährlichsten und schwierigsten Missionen betraut wird. Eine kleine Gruppe dieser Männer hat beratend an der Entwicklung von Medal of Honor mitgewirkt und durch ihre Erfahrungen und Ideen mitgeholfen, das realistischste und relevanteste Kriegsspiel aller Zeiten zu erschaffen.

iDesktop.tv

Forces

WEITERE STIMMEN

New York Times, 1. September 2010

"In Medal of Honor können die Taliban nur in Multiplayer-Matches gespielt werden. In diesen Matches gibt es weder eine Hintergrundgeschichte, noch sichere Aussichten auf Erfolg. Und auch keine Charakterentwicklung. Es geht einzig und allein darum, sich mit anderen Spielern im Internet zu messen und sie durch eine Kombination aus Koordination, Taktik und gezieltem Handeln unter permanentem Druck zu besiegen. Welche Kriegspartei der Spieler dabei übernimmt, ist von ebenso geringer Bedeutung, wie die Wahl von Schwarz oder Weiß beim Schach."

http://www.nytimes.com/2010/09/02/arts/television/02medal.html

The Guardian, 28. August 2010

"Wie steht der Verteidigungsminister zu Schauspielern, die für Fernsehfilme in die Rollen von Taliban schlüpfen, frage ich bei einer Sprecherin nach. Würde er eine nachträgliche Strafverfolgung von Mimen befürworten, die in Filmen über den 2. Weltkrieg Deutsche gespielt haben? Oder ist er der Ansicht, dass diese inzwischen, obwohl sie zum absoluten menschlichen Abschaum gehören, so alt und gebrechlich sind, dass sie ruhig unerkannt auf ihren Farmen in Argentinien oder in Altersruhesitzen für Schauspieler an der Südküste sterben dürfen. Und, die vielleicht drängendste aller Fragen, hat Dr. Fox eigentlich gerade genug zu tun? "Er ist äußerst beschäftigt", kommt beleidigt zurück. "Aber er würde sich trotzdem gerne zu diesem Thema äußern, da es durchaus im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit steht." Moment mal – der Verteidigungsminister glaubt, dass ein Videospiel im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit steht? "Ja, tut er." Aha. Verstehen Sie jetzt, weshalb wir den Krieg verlieren? Die meisten Menschen würden sich eher wünschen, dass auch der letzte Terrorist/Freiheitskämpfer/aufsässige Schaftreiber aufgespürt und gefangen genommen wurde, bevor der Verteidigungsminister anfängt, sich über Videospiele auszulassen.“

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/aug/28/liam-fox-videogame-idiocy

Gamerfeed by VGChartz.com, 19. August 2010

"Zusammen mit dem Redakteur Stephen Kelley habe ich einige Mitglieder der US Army kontaktiert und ihnen ein paar Fragen gestellt. Wie haben viele Antworten erhalten und uns wegen der besonderen Problematik des Themas entschlossen, allen die Gelegenheit zu geben, sich frei dazu zu äußern."

http://gamrfeed.vgchartz.com/story/81560/exclusive-military-personnel-comment-on-being-the-taliban-in-moh/

Kotaku.com

"Als ehemaliger Stabsarzt, der inzwischen als Kritiker von Comics, Videospielen sowie Film- und Fernsehen tätig ist, werde ich wesentlich häufiger als ich jemals erwartet hätte mit meiner Vergangenheit als Soldat konfrontiert. Als bekannt wurde, dass Medal of Honor Multiplayer-Modi enthalten soll, in denen man die Taliban spielen kann, begannen diejenigen meiner Freunde, die von meiner Vorgeschichte wussten, mich regelmäßig darauf anzusprechen. Die Nachricht vom Donnerstag, nach der Gamestop das Spiel nicht in US-Militärbasen verkaufen wird, hat mich zutiefst erbost."

http://kotaku.com/5628960/an-ex+soldiers-take-on-the-militarys-medal-of-honor-decision

Kotaku.com

"Ich persönlich hatte das Spiel bereits bei Amazon vorbestellt. Ich habe zwar kein Problem mit dem Inhalt, aber ich werde es sicher nicht auf der Basis herumzeigen. Ich habe mit der Operation Enduring Freedom täglich zu tun und werde voraussichtlich innerhalb des nächsten Jahres nach Afghanistan abkommandiert. Und das entspricht auch meinem Wunsch. Wie dem auch sei, ich möchte mich für die hefige Kritik entschuldigen, aber ich dachte, einen rationalen militärischen Blickwinkel auf die Angelegenheit bieten zu können. Ich möchte Sie herzlich bitten, einen Artikel über die Reaktionen von Kriegsveteranen in Betracht zu ziehen. Dies ist das einzige Videospiel-Nachrichten-Portal, das in der Lage ist, wirklich vielschichtige Beiträge anzubieten. Für ein Thema wie dieses ist ein einfacher Kommentarabschnitt wahrscheinlich nicht ausreichend."

http://kotaku.com/5629429/airman-defends-militarys-video-game-sales-ban

Zeit Online, 25. August 2010

Es lässt sich zumindest festhalten: So ernst wird ein Computerspiel und die darin transportierten Inhalte eher selten genommen. Übrigens auch von den Spielern. Und das ist womöglich das größte Missverständnis der Kritiker. Bei Kriegsspielen stehen die Plots komplett im Hintergrund. Es geht um ein gutes Gameplay, der Rest ist schmückendes Beiwerk. Wer sich für die Seite der Taliban entscheidet, gibt damit noch lange kein politisches Statement ab. Er will einfach nur spielen.

http://www.zeit.de/digital/games/2010-08/killerspiel-feindbild-debatte-gamescom

Stars and Stripes.com, 3. September 2010

"Der Army and Air Force Exchange Service (AAFES) war diese Woche nicht wegen etwas, das er getan hat, sondern wegen etwas, das er nicht tun wird in den Schlagzeilen. Heute wurde von offizieller Seite bestätigt, dass er das Videospiel "Medal of Honor", aufgrund der realistischen Darstellung von Taliban, die amerikanische Soldaten töten, nicht in sein Sortiment aufnehmen wird. AAFES Commander Major General Bruce Casella gab an, diese Entscheidung sei "aus Gründen des Respekts vor unseren Kunden" getroffen worden.

Anfang der Woche erklärten AAFES-Offizielle außerdem, dass sie den Dokumentarfilm "The Tillman Story", der sich mit dem Versuch der US-Regierung beschäftigt, den Tod des ehemaligen NFL-Footballspielers Pat Tillman zu Propagandazwecken einzusetzen, nicht in ihren im Ausland befindlichen Kinos zeigen werden. Laut Pressesprecher Judd Anstey liegt diese Entscheidung allerdings nicht in der kontroversen Thematik des Filmes begründet, sondern darin, dass andere Filme voraussichtlich mehr Zuschauer ansprechen würden.

Der AAFES betreibt weltweit über 3100 Einrichtungen in über 30 Ländern. Für die Truppen im Irak und in Afghanistan - sowie an vielen weiteren ausländischen Standorten - stellen diese, als einziger seriöser Anbieter von US-Produkten, deren Hauptverbindung in die Heimat dar.

Sind diese Entscheidungen richtig? Sollte der AAFES den Zugang zu kontroversen Titeln oder Produkten beschränken?"

Ich habe kein Problem mit dieser Art von Spielen und bin der Meinung, dass jedem Soldaten persönlich die Entscheidung überlassen werden sollte, was er von derartigen Dingen hält und wie er sein Geld ausgeben möchte. Warum wird gerade dieses Spiel zensiert und nicht Modern Warfare 2 mit seiner "No Russian"-Mission? Ganz zu schweigen von ALLEN ANDEREN SPIELEN mit vermeintlich "fragwürdigen" Inhalten? Lächerlich. Ihr bewegt euch da auf ganz dünnem Eis, AAFES. Wenn es euch mit dieser Sache ernst ist, dann bereitet euch schon mal darauf vor, alles aus euren Regalen zu verbannen - Spiele, Filme, Pornos, Zigaretten. Selbst an eurer Mode-Kollektion könnte jemand Anstoß nehmen …"

http://www.stripes.com/blogs/stripes-central/stripes-central-1.8040/what-do-you-think-is-aafes-censoring-too-much-1.116983